Rot/Weiß-Ästhetik

Zahnfleisch Ästhetik

Obwohl die Berufsbezeichnung des Zahnarztes eine Focusierung auf den Zahn vermuten läßt, besteht doch ein nicht unerheblicher Teil der zahnärztlichen Aufgaben in der Behandlung und Optimierung des Zahnfleisches. Unter ästhetischen Gesichtspunkten kommt dem rosa Gewebe eine enorme Bedeutung zu. Der Begriff „Rot-Weiß-Ästhetik“ verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen dem weißen Hartgewebe des Zahnes und dem rosafarbenen Weichgewebe des Zahnfleisches. Ein attraktives und sympathisches Lachen, sowie eine natürliche Ausstrahlung sind das Ergebnis eines optimalen Zusammenspiels der beiden Gewebearten. Kommt es durch Mangel oder Überschuß der Gewebe zu einem Veränderten Zusammenspiel der roten und weißen Anteile ist die orale Harmonie nachhaltig gestört. Negative Beispiele aus diesem Themengebiet sind das sogenannte Zahnfleischlachen („Pferdegebiß“), bei dem im Regelfall ein Überschuß an Rosa Zahnfleisch besteht.
Im Gegensatz kann unsymmetrischer Verlust von Zahnfleisch die als harmonisch empfundene Symmetrie des Lachens negativ Beeinflussen. Bei entzündungsfreiem Rückgang des Zahnfleisches vor allem an den Außenseiten der Zähne (sogenannte Rezessionen) klagt der Patient häufig über empfindliche Zähne bei hohen bzw. niedrigen Temperaturen, süßen oder sauren Speisen oder gar Berührungen. Nicht selten kommt es durch den Verlust der Schutzfunktion des Zahnfleisches zu einer Reduktion von Zahnhartgewebe mit weitreichenden negativen Folgen für die Zahngesundheit.
Den genannten Problemen kann heute durch schonende Behandlungsmethoden der plastisch-ästhetischen Parodontalchirurgie begegnet werden.

Schönes Lachen als Ergebnis von Roter und Weißer Harmonie.