Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen

Prophylaxe bedeutet Vorbeugung, also Verhütung der Krankheitsentstehung.
Prophylaxe im Zahnbereich sollte ein Leben lang betrieben werden um die Zähne auch möglichst lange zu erhalten, auch bis ins hohe Alter.
Bereits in Kindergärten und Schulen wird die sog. Gruppen-Prophylaxe durchgeführt. Die Kinder lernen die richtige Zahnpflege, von der Bürste über die Putztechnik, den Sinn von fluoridierten Zahnpasten, der Verwendung von fluoridiertem Kochsalz im Haushalt bis hin zu Fluoridierungsmaßnahmen, ebenso wie Ernährungsberatung.

Für Jugendliche ab dem 12. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr bietet der Hauszahnarzt die Individual-Prophylaxe an. Mit den kalender-halbjährlich durchzuführenden Maßnahmen, die im Bonusheft dokumentiert werden, werden bei jedem einzelnen Kind (also nicht in der Gruppe) nochmals z.B. Putztechniken erklärt und geübt. Ein Mundhygienestatus gibt Aufschluss über die Belagbildung und die Blutungsneigung des Zahnfleisches, anhand dessen werden Putzdefizite und auch Erfolge demonstriert. Die Jugendlichen werden immer wieder aufgeklärt über Krankheitsursachen, wie Karies und Zahnfleischentzündungen, sie werden motiviert „zahngesunde“ Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen und werden zu häuslichen Fluoridierungsmaßnahmen angehalten. Außerdem werden evtl. vorhandene harte (Zahnstein) oder weiche Beläge entfernt und die Zähne mit einer speziellen Lösung fluoridiert. Sinnvoll ist auch die Versiegelung der bleibenden Mahlzähne (Molaren) mit entsprechenden Kunststoffen
(s. Fissurenversiegelung)

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