Zahnfleischentzündung

Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) entsteht meist durch Bakterien, die sich bei nachlässiger Mundhygiene auf der Zahnoberfläche sammeln und zu entzündlichen Prozessen am Zahnfleisch führen können.

Eine bakteriell hervorgerufene Zahnfleischentzündung äußert sich zu Beginn durch geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch. Später kann es bereits bei leichten Berührungen zu Zahnfleischbluten kommen. Spätestens jetzt sollten die Beschwerden ernst genommen und behandelt werden.
Unbehandelt kann sich eine Zahnfleischentzündung zu einer Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) entwickeln, die den Zahnbestand gefährden kann. Bei rascher Behandlung heilt eine Zahnfleischentzündung im Allgemeinen innerhalb von wenigen Wochen aus.
Um eine Zahnfleischentzündung zu behandeln, wird zuerst eventuell vorhandener Zahnbelag oder Zahnstein entfernt. Außerdem sind Mundspülungen mit bakterieneindämmenden Wirkstoffen wie Chlorhexidin sinnvoll. Da eine regelmäßige Zahnpflege bei der Behandlung und Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen eine zentrale Rolle spielt, ist hierbei die Mitarbeit der Betroffenen stark gefragt.
In Deutschland zeigen mehr als 70 Prozent aller Erwachsenen Anzeichen einer Zahnfleischentzündung.