Kieferorthopädie

Ästhetik | Prophylaxe | Endodontie | Parodontologie | Chirurgie | Implantologie | Prothetik |
Kopfschmerzen | Kieferorthopädie | Kinder/Jugendzahnheilkunde | Röntgen | Schnarcherschienen |
Zahnfleisch Ästhetik | Miniimplantate | Lachgas

Zahn- und Kieferfehlstellungen sind heute bei fast jedem Kind bzw. Jugendlichen zu finden . Eine Früherkennung ist deshalb von großer Bedeutung, weil

immer dann, wenn rechtzeitig eingegriffen wird, das Ausmaß der Fehlbildung gemindert werden kann. Leider musste ich in meiner langjährigen Praxiserfahrung auf diesem Gebiet immer wieder feststellen, dass landläufig die Meinung herrscht, es könne erst mit einer kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden, wenn alle bleibenden Zähne (außer den Weisheitszähnen ) durchgebrochen seien. Sehr viel früher schon zeigt sich aber, dass sich Fehlbildungen anbahnen oder bereits, für den Laien oft nicht erkennbar, vorhanden sind. Solche Situationen können schon im frühen Wechselgebiss, d.h. wenn ein bleibender Seitenzahn bereits gewechselt hat, behandelt werden. Hier wende ich die sog. Segment-Technik an.Bei vielen auftretenden Anomalien ist der Behandler auch auf noch zu erwartendes Wachstum angewiesen. Bei Mädchen geht man im allgemeinen davon aus, dass mit 12 Jahren entweder der größte Wachstumsschub gerade erreicht ist oder unmittelbar bevorsteht – bei Jungens erfahrungsgemäß 1 – 2 Jahre später. Hierüber gibt eine spezielle Röntgenaufnahme der Handwurzelknochen Aufschluss. Muss ein Funktions-Kieferorthopädie-Gerät eingesetzt werden, ist hierfür der günstigste Zeitpunkt.

Grundlage einer jeden kieferorthopädischen Behandlung ist eine genaue Diagnostik. Sie besteht aus der Auswertung der Modelle von Ober- und Unterkiefer, einer Übersichts-Panoramaröntgenaufnahme und der Analyse eines Fernröntgen-Seitenbildes. Anhand der gefundenen Abweichungen kann die Therapie festgelegt werden. Hier entscheidet es sich ob eine lose Zahnspange oder eine festsitzende Apparatur eingegliedert werden muss. In meiner Praxis ist es üblich und wird auch von den Eltern der Patienten geschätzt, bevor ein Behandlungsplan für die Krankenkasse erstellt wird, ausführlich die Vorgehensweise zu besprechen. Bei diesem Termin stelle ich die geplanten Behandlungsgeräte anhand von Modellen vor, erläutere die einzelnen Behandlungsschritte am Beginn der Behandlung und kläre die Eltern bezüglich der zu erwartenden Kosten auf.

Aufgrund des Kostendämpfungsgesetzes werden die Anomalien nach Schweregraden von 1 – 5 eingeteilt.
Die Grade 1 und 2 werden von den gesetzlichen Krankenkassen, obwohl sie aus medizinischer Sicht behandlungsbedürftig sind, nicht übernommen. Bei den Schweregraden 3 – 5 übernehmen die Krankenkassen 80 bzw. 90 % der Kosten. Die vom Patienten zu tragenden 20 bzw. 10 % werden aber nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung von den Krankenkassen zurückerstattet. Eine Behandlung kann ab er nur dann erfolgreich verlaufen, wenn die Mitarbeit und die Zahnpflege des Kindes optimal sind. Außerdem ist die Unterstützung und Kontrolle der Eltern unerlässlich.
Privatversicherte benötigen in der Regel eine Kostenaufstellung und je nach abgeschlossenem Vertrag werden vom Kostenträger die Beträge erstattet.
Eine kieferorthopädische Behandlung erstreckt sich über einen längeren Zeitraum ( in der Regel zwischen 2 und 4 Jahren ) und v erzögert sich bei mangelnder Mitarbeit unnötig, außerdem ist das angestrebte Behandlungsziel dann oft nicht mehr zu erreichen, oder es müssen Therapie-Änderungen vorgenommen werden, die aber immer einen Kompromiss darstellen müssen. Aus diesem Grunde motiviere ich immer die Patienten, sich das erstrebte Ziel vorzustellen, um nicht die „Lust“ an der Zahnspange zu verlieren.