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Erste Hilfe Kurs in unserer Praxis

Mit Hilfe von Frau Daniela Förg, die beim Roten Kreuz arbeitet, erhielten die Ärzte und alle Mitarbeiter unserer Praxis eine Auffrischung der „Erster Hilfemaßnahmen am AMBU-MAN TORSO“.

Wie man sieht, sind alle ernsthaft bei der Sache!


Fortbildung unserer Prophylaxehelferinnen


Die Teilnehmerinnen haben auf einem Seminar ihr vorhandenes Wissen vertieft und sich neue Kenntnisse angeeignet.
Desweiteren wurde ein neues AirFlow-Gerät angeschafft um Ihre Zähne noch sanfter und gründlicher abzustrahlen.
Ein Patient sagte vor kurzem nach der Behandlung: "Vorher fühlte sich das AirFlow an wie Hagelkörner und jetzt wie Schneeflocken!"


Früherkennung von Parodontose

Parodontose oder medizinisch richtig Parodontitis, weil es eine Entzündung des Zahnfleisches und des zahntragenden Knochens ist, ist immer noch sehr weit verbreitet. 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung leidet daran, viele ohne es zu wissen. Was oft unbekannt ist, ist die Tatsache, dass für diese Erkrankung verschiedene Bakterien verantwortlich sind. Neben einer Entzündungsreaktion am Zahnfleisch und am darunter liegenden Knochen, bewirken die Keime eine Autoimmunreaktion des Körpers. Es kommt hierdurch zu einer Zerstörung, quasi zu einer Einschmelzung von zahntragendem Knochen und Bindegewebe. Die Folge ist ein Knochenabbau um den Zahn herum mit einer immer stärker werdenden Lockerung der betroffenen Zähne.


Ein Marker gibt früh Aufschluss

Lange bevor klinische Zeichen eines Knochenabbaus vom Patienten bemerkt werden, kann neuerdings ein Marker frühzeitig Alarm schlagen. Die Matrix-Metalloproteinase-8 kurz MMP-8 genannt kann im Speichel schon sehr früh nachgewiesen werden. Proteinase ist ein Hinweis auf ihre „Aufgabe“, nämlich Eiweiße zu zersetzen, aus denen die betroffenen Gewebe hauptsächlich bestehen. Um nun Sicherheit in einem frühen Stadium zu erlangen, ob das Zahnfleischbluten nur eine vorübergehende Erscheinung ist oder bereits ein Anzeichen für den Beginn einer Parodontitis und damit zu einem Verlust von zahntragendem Gewebe kann dieser Test bei uns in der Praxis rasch durchgeführt werden. Die Kosten hierfür werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Er kostet nur 39,50 €.


Diese Keime sind lebensgefährlich

Die Uni Göttingen entdeckte vor kurzem, dass die Entzündungen um Brustimplantate, die immer wieder auftreten und häufig zu Beschwerden und bindegewebigen Verhärtungen um die Implantate führen, von Parodontitiskeimen verursacht werden. Neuerdings gilt daher für implantatwillige Damen, vor der OP: ab zum Parodontitis-Check. Denn über die Blutbahn gelangen die Keime aus dem Mundraum in den Brustraum. Das wäre für die Allgemeinheit nicht weiter schlimm. Es ist aber ein Indiz dafür, was Forscher schon vor ein paar Jahren entdeckten. Parodontitiskeime wandern auch in die Herzkranzgefäße und in die kleinen Hirngefäße, wo sie ebenfalls Entzündungen hervorrufen. Dadurch werden die von Natur aus glatten Innenauskleidungen der Gefäße rau und bieten nun den Boden für Ablagerungen aus dem Blut. Diese führen, einmal in Gang gesetzt, zu einer allmählichen Verengung der Gefäße bis es schließlich zum Verschluss kommt. Herzinfarkt oder Hirninfarkt, besser bekannt als Schlaganfall, sind die Folgen.

Wem seine Zähne egal sein sollten, sollte sich überlegen, ob er nicht wenigstens seiner Allgemeingesundheit und einem längerem Leben zuliebe mehr auf erste Anzeichen dieser gefährlichen Volksseuche in seinem Munde achten sollte. Die Ärzte der Praxisklinik Bad Brückenau helfen Ihnen gerne dabei. Zögern Sie nicht uns darauf anzusprechen.


Unser Team bildet sich weiter

Die Vorschriften ändern sich und die Anforderungen, z.B., an Hygiene werden immer höher geschraubt - zur Sicherheit aller Beteiligten. Will man auf Nummer Sicher gehen, lernt man am besten alles gleich aus erster Hand. Unsere Mitarbeiterinnen Gabi Brückmann und Svenja Leitsch haben einen Kurs in Nürnberg über Instrumenten-aufbereitung absolviert. Hierunter versteht man, die Wartung, Pflege, Desinfektion und Sterilisation aller verwendeten Instrumente. Sie erhielten auch ein schönes Zertifikat, das sie stolz den Chefs präsentierten.


Wir möchten unsere verehrten Patienten darüber informieren, dass unsere Sterilisationsgeräte regelmäßig auf richtige Funktion überprüft werden. Hierzu werden in vorgeschriebenen Abständen Teststreifen, die uns von der durch uns beauftragten Firma zugesandt werden, sterilisiert. Anhand dieser kann nun die Firma überprüfen, ob die Geräte einwandfrei funktionieren. Bisher hatten wir keine Beanstandungen. Wir erhalten jedes Mal für die Teilnahme an der Überprüfung ein Zertifikat, das Sie gerne einsehen können. Die Teilnahme an der Überwachung ist freiwillig und nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Sicherheit unserer Patienten und natürlich auch von uns selbst, liegt uns sehr am Herzen.


Panikmache

Es ist wie verhext. Die Vorurteile, dass Zahnbehandlungen schmerzhaft sein müssten und gar schreckliche Folgen hätten, sind unausrottbar, ärgert sich Dr. Eichhorn. „ Wann immer ich einem neuen Patienten, zum Beispiel Implantate empfehle, weiß dieser eine Horrorgeschichte von einem Bekannten zu berichten, der nach einem Implantat furchtbare Schmerzen gehabt hätte oder noch schlimmer, die Implantate unter großer Qual und viel Eiter vom Körper wieder abgestoßen worden seien.“ Wenn ich dann frage, ob diese Patienten bei mir gewesen seien, wird dies immer verneint.“ Es ist ganz erstaunlich, so Dr. Eichhorn, wie viele Implantate abgestoßen werden, herauseitern oder unerträgliche Schmerzen bereiten. Die gleichen schlimmen Geschichten werden bei Parondontose Behandlungen berichtet. Erst heute machte sich eine Patientin Luft, nachdem ihre Parondontose Behandlung abgeschlossen war: „Jetzt lasse ich mich in Zukunft von anderen Leuten, die es immer besser wissen, nicht mehr verrückt machen. Die Behandlung hat überhaupt nicht weh getan und war auch gar nicht schlimm.“
Wenn Sie, verehrter Patient, Angst vor Folgen oder Nebenwirkungen einer Behandlung haben, fragen Sie uns und nicht irgend welche Laien, die in den meisten Fällen zur Panikmache und Übertreibungen neigen. Es ist ein bisschen so wie in den Nachrichten, in denen auch immer die Negativ-Schlagzeilen interessant sind und nicht die vielen Dinge, die täglich problemlos über die Bühne gehen.


Frau Dr. Eichhorn nimmt aus gegebenem Anlass Stellung zu der Frage wann ein Retainer in der Kieferorthopäde eingesetzt werden sollte.

Nach Abschluss einer Kieferorthopädischen Behandlung (Zahnregulierung) muss das Ergebnis mit einem sog. Retainer stabilisiert werden. Man weiß heute, dass besonders der Unterkiefer auch nach Abschluss der Behandlung, wenn das allgemeine Längenwachstum abgeschlossen ist, noch weiter wächst.
Dabei verengt sich der Knochenbereich zwischen den unteren Eckzähnen. Um die Stabilität des Behandlungsergebnisses zu gewährleisten muss ein Retainer über Jahre eingesetzt werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Die einfachste Methode ist eine Kunststoffplatte, ähnlich einer kieferorthopädischen Apparatur, einzusetzen.Leider wird dies jedoch von den Patienten als störend empfunden, außerdem kann sie dann meistens nur nachts getragen werden, wird manchmal vergessen, passt dann nicht mehr und das Rezidiv ist vorprogrammiert. Die bessere Alternative ist ein sog. Klebe-Retainer. Hier wird ein spezieller Draht von Eckzahn zu Eckzahn an den Innenflächen der Zähne angeklebt.
Die Vorteile sind offenkundig:
keine Sprachstörung, Wirkungsdauer 24 Stunden, bleibt fest im Mund und stört in keinster Weise, so dass auch bis zum 20. Lebensjahr dieser Retainer toleriert wird und so das Behandlungsergebnis gehalten wird.


Herr Dr. Eichhorn war heute richtig gerührt und das kam so:

Eine ältere Dame stellte sich als neue Patientin vor. Bevor ich sie untersuchen konnte, erzählte sie, dass sie eine meiner ersten Patientinnen gewesen sei. Sie sei zufällig an der Praxis vorbeigekommen und ich hätte ihr damals im Unter- wie im Oberkiefer Zähne gezogen und Prothesen angefertigt. Nach über 30 Jahren, sie sei in der Zwischenzeit nicht mehr beim Zahnarzt gewesen, wolle sie nun neue Prothesen, die alten seien verbraucht. Der Clou der Geschichte, die Patientin ist 89 Jahre alt. Sie lächelte mich glücklich und vertrauensvoll an und ich muss sagen ich war gerührt.